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Schematische Netzgrafik der im Nahverkehrsplan betrachteten Buslinien 807, 816 und 824 mit Verbindungen zwischen Velten, Hennigsdorf, Borgsdorf und Oranienburg.
Der Nahverkehrsplan 2027–2031 mit Änderungen bei den Buslinien 807, 816 und 824 geht in die Ausschussberatung.
Die öffentliche Beteiligung am Nahverkehrsplan des Landkreises Oberhavel für die Jahre 2027 bis 2031 ist abgeschlossen. Die eingegangenen Hinweise werden nun ausgewertet und gemeinsam mit dem Planentwurf dem zuständigen Kreisausschuss vorgelegt. Für Velten betrifft der Entwurf insbesondere die Buslinien 807, 816 und 824.

Die Beteiligung zum Nahverkehrsplan 2027–2031 endete am 13. September 2026. Als nächster Schritt sollen die Anregungen aus der Öffentlichkeit ausgewertet und im Ausschuss für Mobilität, Ordnung und Katastrophenschutz beraten werden. Die endgültige Entscheidung über den Plan trifft der Kreistag; der vorgesehene Geltungsbeginn ist der 1. Januar 2027.

Für Velten sieht der veröffentlichte Planungsstand Veränderungen bei den Linien 807 zwischen Velten und Hennigsdorf, 816 zwischen Borgsdorf und Velten sowie 824 zwischen Oranienburg, Velten und Hennigsdorf vor. Vorgesehen sind unter anderem Anpassungen des Taktes außerhalb des Schüler- und Berufsverkehrs sowie bei Abend-, Ferien- und Wochenendfahrten.

Die Linie 824 hat dabei eine besondere Bedeutung für die regionale Verbindung. Nach Angaben des Landkreises wurden auf der Strecke im Jahr 2024 nahezu 1,6 Millionen Fahrgäste gezählt. Trotzdem enthält der Entwurf auch für diese stark genutzte Linie Änderungen bei einzelnen Angebotszeiten.

Der Landkreis plant für das Jahr 2027 kreisweit ÖPNV-Ausgaben von 15,7 Millionen Euro. Zugleich soll das Angebot außerhalb des Schüler- und Berufsverkehrs stärker nach Nachfrage und Kosten ausgerichtet werden. Für die Bewertung der Veltener Verbindungen sind deshalb insbesondere die Auswirkungen auf Pendler, Schüler und Anschlüsse an den Bahnverkehr von Bedeutung.

Auch die Anbindung von Gewerbestandorten spielt bei der Linie 807 eine Rolle. Die Beratung im Mobilitätsausschuss bietet den formalen Rahmen, um die Hinweise aus der Bürgerbeteiligung und die vorgesehenen Angebotsänderungen zu prüfen. Erst nach Abschluss des politischen Verfahrens stehen die konkreten künftigen Fahrpläne fest.