Fünf Module und 23 geplante Maßnahmen
Der künftige Rahmen der kreisweiten Mobilitätsplanung soll sich auf die Bereiche Straßennetz, Verkehrssicherheit, Fuß- und Radverkehr, Elektromobilität sowie Öffentlichkeitsarbeit und Engagement konzentrieren.
Die insgesamt 23 vorgesehenen Maßnahmen sollen mit überprüfbaren Zielen und konkreten Zeitvorgaben versehen werden. Der Landkreis kündigt außerdem an, künftig auf CO₂-Schätzungen zu verzichten, wenn deren Datengrundlage keine verlässliche Messung zulässt.
Mehr Gewicht auf Finanzierung und regelmäßige Überprüfung
Für größere Vorhaben, etwa im Straßenbau oder beim kommunalen Fuhrpark, sollen die zuständigen Fachbereiche eigene Finanzierungspläne vorlegen. Ein pauschal angesetztes Mobilitätsbudget von 50.000 Euro soll für solche Projekte nicht ausreichen.
Die Umsetzung des Konzepts soll künftig in zweijährigen Sachstandsberichten dokumentiert werden. Eine umfassende Fortschreibung ist im Abstand von sechs Jahren vorgesehen.
Beteiligung bis zum 11. Oktober
Die öffentliche Beteiligung zur Fortschreibung läuft seit dem 14. September 2026. Stellungnahmen zum Entwurf können noch bis zum 11. Oktober eingereicht werden. Anschließend wird sich zeigen, welche Hinweise in die weitere Beratung und Überarbeitung des Konzepts einfließen.