Zum Inhalt
Redaktionelle Grafik zur Beteiligung am Mobilitätskonzept „oberhavel MOBIL 2040“ mit fünf symbolisch dargestellten Themenfeldern.
Die Fortschreibung des Mobilitätskonzepts „oberhavel MOBIL 2040“ steht öffentlich zur Diskussion.
Der Landkreis Oberhavel hat die Fortschreibung seines Mobilitätskonzepts „oberhavel MOBIL 2040“ öffentlich zur Diskussion gestellt. Bis zum 11. Oktober 2026 können Bürgerinnen und Bürger, politische Gremien und Verwaltungen Hinweise einreichen. Zugleich geht die Auswertung der Beteiligung zum Nahverkehrsplan 2027–2031 in die nächste Phase.

Mobilitätskonzept mit fünf Schwerpunkten

Seit dem 14. September 2026 können Stellungnahmen zur Fortschreibung von „oberhavel MOBIL 2040“ abgegeben werden. Der Landkreis will die eingehenden Hinweise anschließend auswerten und das überarbeitete Konzept zunächst dem Ausschuss für Mobilität, Ordnung und Katastrophenschutz vorlegen.

Die Überarbeitung soll sich auf Bereiche konzentrieren, die der Landkreis selbst beeinflussen kann. Vorgesehen sind fünf Themenfelder: Straßennetz, Verkehrssicherheit, Fuß- und Radverkehr, Elektromobilität sowie Öffentlichkeitsarbeit und Engagement.

Nach Angaben des Landkreises umfasst das Konzept 23 Maßnahmen. Für sie sollen konkrete und überprüfbare Ziele mit verbindlichen Zeitvorgaben entwickelt werden. Fragen des öffentlichen Personennahverkehrs sollen künftig vor allem im eigenständigen Nahverkehrsplan behandelt werden.

Die Beteiligungsphase bietet auch Kommunen im Süden Oberhavels die Möglichkeit, örtliche Anforderungen einzubringen. Für Velten betreffen diese unter anderem sichere Schulwege, die Anbindung von Wohn- und Gewerbegebieten sowie verlässliche Wege zu Bahnhöfen und Haltestellen.

Nahverkehrsplan wird politisch ausgewertet

Beim Nahverkehrsplan für den Zeitraum 2027 bis 2031 ist die öffentliche Beteiligung abgeschlossen. Die eingegangenen Hinweise sollen derzeit ausgewertet und anschließend dem zuständigen Kreistagsausschuss vorgelegt werden.

Eine abschließende Entscheidung des Kreistags oder ein veröffentlichter Bericht über die Beteiligung liegt nach den vorliegenden Informationen noch nicht vor. Damit steht die politische Beratung des Entwurfs als nächster Schritt bevor.

Bommert kritisiert Bundesregierung

Der brandenburgische CDU-Landtagsabgeordnete Frank Bommert hat sich am 15. September 2026 in einer gegenüber der Deutschen Presse-Agentur geäußerten Stellungnahme kritisch zur Lage der Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz geäußert. Er verlangte rasche politische Lösungen anstelle weiterer Ankündigungen, sprach sich nach dem vorliegenden Bericht jedoch gegen einen Rücktritt des Kanzlers zum jetzigen Zeitpunkt aus.

Die Äußerungen wurden unter anderem von der „Zeit“ als dpa-Meldung veröffentlicht. Bommert ist Mitglied des Landtags Brandenburg und arbeitet dort unter anderem im Wirtschaftsbereich sowie im Sonderausschuss Bürokratieabbau.