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Redaktionelle Grafik zu einer Gefahrstoffabwehrübung und zur öffentlichen Beteiligung an der Mobilitätsplanung im Landkreis Oberhavel.
Zwei Themen im Landkreis Oberhavel: Gefahrstoffabwehr wird trainiert, zugleich beginnt die Beteiligung am Mobilitätskonzept „oberhavel MOBIL 2040“.
Im Landkreis Oberhavel stehen zwei neue Entwicklungen im Mittelpunkt: In Oranienburg hat die Gefahrstoffeinheit einen möglichen Stoffaustritt geübt. Zugleich beginnt die Beteiligung der Öffentlichkeit an der Fortschreibung des Mobilitätskonzepts „oberhavel MOBIL 2040“.

Gefahrstoffeinheit übt in Oranienburg

Am 10. September trainierten bis zu 60 Einsatzkräfte auf dem Gelände des Technik- und Ausbildungszentrums an der Germendorfer Allee den Umgang mit einem angenommenen Gefahrstoffaustritt. Das Szenario sah vor, dass ein gefährlicher Stoff auf einem Betriebsgelände aus mehreren Behältern entweicht.

Zu den Übungsinhalten gehörten der Aufbau an der Einsatzstelle, die Identifizierung und Neutralisierung des Stoffes sowie die Dekontamination. Auch Alarmierungs- und Abstimmungsabläufe im Katastrophenschutz wurden erprobt.

Nach Angaben des Landkreises dienen solche Übungen dazu, Alarmierungspläne, Einsatzbereitschaft und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu überprüfen. Ein tatsächliches Schadensereignis lag der Übung nicht zugrunde.

Landkreis sammelt Beiträge zur Mobilitätsplanung

Die öffentliche Beteiligung an der Fortschreibung des Mobilitätskonzepts „oberhavel MOBIL 2040“ beginnt am 14. September und läuft bis zum 11. Oktober 2026. Einwohnerinnen und Einwohner können Erfahrungen und Vorschläge zur künftigen Mobilität im Landkreis einreichen.

Im Mittelpunkt stehen damit unter anderem die Qualität des öffentlichen Verkehrs, Verbindungen zwischen den Kommunen sowie die Erreichbarkeit von Schulen, Arbeitsplätzen und Gewerbestandorten. Auch Schulwege, Radverkehr und Barrierefreiheit können in die Rückmeldungen einfließen.

Der Landkreis hatte im Zusammenhang mit dem Entwurf des Nahverkehrsplans für die Jahre 2027 bis 2031 bereits auf mögliche Einschränkungen bei Angeboten am Abend und an Wochenenden hingewiesen. Die laufende Beteiligung bietet nun die Möglichkeit, konkrete Erfahrungen und Anforderungen aus den Kommunen einzubringen.