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Schematische Karte zeigt die unterbrochene direkte RE6-Verbindung von Velten nach Berlin und den notwendigen Umstieg in Hennigsdorf auf die RB21.
Die RE6 fährt vorübergehend nicht direkt bis Berlin; in Hennigsdorf ist ein Umstieg auf die RB21 erforderlich.
Eine Streckensperrung zwischen Berlin und Stendal verändert bis voraussichtlich 12. Dezember 2026 die direkte Bahnverbindung von Velten nach Berlin. Gleichzeitig ist die Beteiligung am neuen Nahverkehrsplan des Landkreises Oberhavel abgeschlossen. Für Velten stehen damit sowohl kurzfristige Pendlerfragen als auch die künftige Ausgestaltung des Busverkehrs im Mittelpunkt.

RE6 fährt vorübergehend nicht direkt bis Berlin

Seit dem 2. Oktober 2026 ist die Strecke zwischen Berlin und Stendal wegen Bauarbeiten gesperrt. Die Einschränkung wirkt sich auf den Regionalexpress RE6 aus: Der Zug verkehrt derzeit zwischen Wittenberge, Neuruppin, Kremmen, Velten und Hennigsdorf. Wer von Velten weiter nach Falkensee, Berlin-Spandau oder Berlin-Charlottenburg fahren möchte, muss in Hennigsdorf auf die RB21 umsteigen.

Die Regelung soll nach Angaben des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg bis zum 12. Dezember 2026 gelten. Für Berufspendler, Schüler und andere regelmäßige Fahrgäste bedeutet das einen zusätzlichen Umstieg. Auch die Auslastung der Verbindung zwischen Velten und Hennigsdorf sowie paralleler Busangebote kann dadurch steigen.

Für die betroffenen Fahrgäste sind deshalb verlässliche Informationen zu Anschlüssen und alternativen Verbindungen besonders wichtig. Die Baumaßnahme wird von der Deutschen Bahn und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg verantwortet; für Landkreis und Verkehrsunternehmen ergibt sich daraus vor allem eine Aufgabe bei Information und Anschlusskoordination.

Landkreis wertet Stellungnahmen zum Nahverkehrsplan aus

Die öffentliche Beteiligung am Entwurf des Nahverkehrsplans für Oberhavel 2027 bis 2031 endete am 13. September 2026. Der Landkreis will die eingegangenen Hinweise nun auswerten. Danach sollen der Planentwurf und ein Bericht über die Rückmeldungen im zuständigen Kreistagsausschuss beraten werden.

Der Entwurf setzt unter anderem auf den möglichst weitgehenden Erhalt des Schülerverkehrs und stark nachgefragter Linien. Bei schwächer genutzten Angeboten sieht er Anpassungen sowie einen stärkeren Einsatz flexibler, bedarfsgesteuerter Verkehrsformen vor. Besonders relevant ist dies für Verbindungen in den Abendstunden, an Wochenenden und während der Ferien.

Für Velten wird entscheidend sein, wie Busverbindungen nach Hennigsdorf, Oranienburg und zu den Bahnhöfen künftig mit dem Bahnverkehr verknüpft werden. Im weiteren Verfahren stehen deshalb unter anderem Schülerverkehr, Umsteigeanschlüsse und ein verständliches Mindestangebot außerhalb der Hauptverkehrszeiten im Fokus.

Bommert bringt Forderungen zu Kraftstoffpreisen vor

Der Veltener Landtagsabgeordnete Frank Bommert hat sich am 16. September 2026 als wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion zu einem gemeinsamen Entschließungsantrag von CDU und SPD geäußert. Darin ging es um die hohen Kraftstoffpreise.

Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehörten die Prüfung eines befristeten Spritpreisdeckels, eine zeitweise Absenkung des CO₂-Preises, eine höhere Pendlerpauschale und mehr Transparenz bei der Preisbildung. Für Menschen, die auf das Auto angewiesen sind, berührt die Debatte auch die Mobilitätskosten im Raum Velten.

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