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Grafische Themenkarte zum geplanten besseren Schutz kritischer Infrastruktur mit Symbolen für Stromnetz, Schutzschild, Drohnenabwehr und Videoüberwachung.
Brandenburg plant zusätzliche Maßnahmen zum Schutz kritischer Infrastruktur.
Nach dem mutmaßlichen Sabotageakt an einem Umspannwerk nahe dem Kraftwerk Jänschwalde fordert Brandenburgs Innenminister Jan Redmann (CDU) zusätzliche Schutzmaßnahmen. Sein Ministerium arbeitet nach seinen Angaben an einem Gesetzentwurf, der unter anderem Drohnenabwehr und intelligente Videoüberwachung ermöglichen soll.

Nahe dem Kraftwerk Jänschwalde sind mehrere selbstgebaute Vorrichtungen an einem Umspannwerk entdeckt worden. Nach bisherigen Angaben sollen zwei davon Kurzschlüsse an Höchstspannungsleitungen ausgelöst haben. Die Stromversorgung blieb demnach aufrechterhalten.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an. Wer für den Vorfall verantwortlich sein könnte und welches Motiv dahintersteht, ist bislang nicht bekannt.

Redmann kündigt Gesetzesinitiative an

Innenminister Jan Redmann erklärte am 2. September, der Schutz kritischer Infrastruktur müsse verbessert werden. In seinem Ministerium werde an einem Gesetzentwurf gearbeitet, der Betreibern unter anderem den Einsatz von Drohnenabwehr und intelligenter Videoüberwachung ermöglichen solle.

Redmann betonte zugleich, dass die Ermittlungen noch in alle Richtungen liefen. Eine abschließende Bewertung des Vorfalls sei daher derzeit nicht möglich.

Landesregierung verurteilt den Vorfall

Die brandenburgische Landesregierung bezeichnete das Geschehen als mutmaßlichen Anschlag und bekräftigte die Notwendigkeit, kritische Infrastrukturen konsequent zu schützen.