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Redaktionelle Grafik zu Schulneubau, digitaler Baugenehmigung und klimaangepasster Stadtentwicklung mit stilisierten Bau-, Dokument- und Umweltsymbolen.
Schulneubau, digitale Bauverfahren und klimaangepasste Stadtentwicklung prägen die aktuellen Themen in Oberhavel.
In Velten ist ein wichtiger Bauabschnitt für die neue Gesamtschule abgeschlossen: Der Rohbau steht, die Eröffnung ist für das Schuljahr 2027/2028 vorgesehen. Zugleich stellt der Landkreis Oberhavel seine Baugenehmigungsverfahren auf eine vollständig digitale Bearbeitung um. Auch ein anstehender Besuch des Infrastrukturministers in Oranienburg richtet den Blick auf klimaangepasste Stadtentwicklung im Brandenburger Umland.

Richtfest für die neue Gesamtschule in Velten

Am 31. August wurde in Velten das Richtfest für die neue Gesamtschule gefeiert. Nach Angaben des Landkreises ist der Rohbau nach rund fünf Monaten Bauzeit fertiggestellt.

Das Schulensemble soll ein rund 9.600 Quadratmeter großes Schulgebäude, eine Dreifeldsporthalle und ein Parkhaus umfassen. Der Landkreis Oberhavel beziffert seine Investition auf knapp 60 Millionen Euro. Die Eröffnung ist zum Schuljahr 2027/2028 geplant; die Schule soll Platz für bis zu 720 Schülerinnen und Schüler bieten.

Für Eltern und Grundschulen laufen bereits Informationsangebote zum Übergang in die neue weiterführende Schule. Zudem gibt es eine eigene Internetseite mit weiteren Informationen und einem Baustellen-Livestream.

Mit dem Baufortschritt rücken neben der Fertigstellung auch praktische Fragen in den Mittelpunkt. Dazu gehören die Organisation der Schulwege, die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, Radverkehr und Hol- und Bringverkehre. Ebenso relevant sind die künftige Ausstattung, die personelle Besetzung sowie die laufenden Kosten für Betrieb, Schülerbeförderung und Schulsozialarbeit.

Digitale Baugenehmigungen ab Oktober

Ab dem 1. Oktober 2026 soll Oberhavel an das Virtuelle Bauamt Brandenburg angeschlossen sein. Bauanträge und zugehörige Unterlagen werden dann elektronisch eingereicht und bearbeitet. Auch die Kommunikation mit der Bauaufsicht soll digital erfolgen; eine Antragstellung per E-Mail ist nach Angaben des Landkreises künftig nicht mehr vorgesehen.

Das landesweite Verfahren ermöglicht unter anderem die digitale Beteiligung weiterer Behörden, Statusinformationen zum Antrag und das elektronische Nachreichen von Unterlagen. Für Bauherren, Planungsbüros und Betriebe kann dies Abläufe nachvollziehbarer machen und den Papieraufwand reduzieren.

In der Übergangsphase kommt es darauf an, dass auch kleinere Bauherren und weniger digital arbeitende Planungsbüros Unterstützung erhalten. Wichtig bleiben außerdem erreichbare Ansprechpartner, verständliche Anforderungen und transparente Informationen über Bearbeitungszeiten und mögliche Verzögerungen.

Ministerbesuch zur klimaangepassten Stadtentwicklung

Infrastrukturminister Robert Crumbach will am 9. September gemeinsam mit Partnern des Klimabündnisses Stadtentwicklung Brandenburg Oranienburg besuchen. Vorgesehen sind Termine im Quartier „Weiße Stadt / Walther-Bothe-Straße“, im „Langen Park“ und in der Kita Baumhaus.

Im Mittelpunkt stehen klimaresiliente Freiräume, nachhaltiges Bauen und die Anpassung öffentlicher Räume an die Folgen des Klimawandels. Welche Fördermöglichkeiten und Unterstützungsangebote sich daraus für andere Kommunen ergeben, lässt sich nach dem angekündigten Termin genauer bewerten.