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Symbolische Szene einer kommunalen Anlaufstelle, an der Menschen Mobiltelefone und ein medizinisches Gerät mit Notstrom laden.
Originalbild aus dem Website-Archiv · © Bild/Fotorechte CDU Stadtverband Velten
Ein großflächiger Stromausfall hat am 28. August mehrere Bereiche Veltens getroffen. Die Stadt richtete eine Anlaufstelle für Betroffene ein und koordinierte den Einsatz mit Versorgern, Feuerwehr und weiteren Einrichtungen. Daneben stehen Vandalismus im öffentlichen Raum und die geplante Bürgerbeteiligung zur Innenstadtentwicklung im Fokus.

Stromausfall legt Teile Veltens lahm

Seit den frühen Morgenstunden des 28. August waren vor allem Velten Süd, die Parkstadt und Kuschelhain ohne Strom. Nach Angaben der Stadt und des Netzbetreibers E.DIS waren rund 2.200 Haushalte sowie 22 Trafostationen betroffen. Als Ursache wurden zwei unterirdische Kabelfehler beziehungsweise Erdschlüsse genannt.

Die Stadtverwaltung stimmte sich während des Einsatzes mit den Stadtwerken, E.DIS, der OWA, der Feuerwehr, dem Bauhof und betroffenen Einrichtungen ab. In der Ofen-Stadt-Halle wurde erstmals ein Katastrophenschutz-Leuchtturm als Anlaufstelle geöffnet. Dort konnten Menschen unter anderem Mobiltelefone und medizinische Geräte laden sowie mitgebrachte Speisen erwärmen. Nach Angaben der Stadt nutzten mehr als 50 Personen das Angebot.

Für die wegen des Ausfalls geschlossene Löwenzahn-Grundschule und die Kita Kunterbunt wurde eine Notbetreuung eingerichtet. Die Stromversorgung war nach Angaben der Stadt gegen 14:45 Uhr weitgehend wiederhergestellt. Nach Abschluss der Reparaturarbeiten waren schließlich alle betroffenen Haushalte wieder angeschlossen und die Anlaufstelle konnte schließen.

Der Einsatz wirft zugleich Fragen zur kommunalen Krisenvorsorge auf. Eine sachliche Nachbereitung könnte unter anderem klären, wie schnell Schulen, Kitas, Pflegeeinrichtungen und die Bevölkerung informiert wurden, welche Notstromkapazitäten vorhanden sind und wie Menschen mit medizinischem Unterstützungsbedarf im Fall eines länger andauernden Ausfalls erreicht werden. Auch die Belastbarkeit von Kommunikationswegen sowie die Auswirkungen auf die Abwasserinfrastruktur sind dabei von Bedeutung.

Trinkwasserspender nach Beschädigungen außer Betrieb

Der öffentliche Trinkwasserspender vor dem Bürgerservice musste nach Angaben der Stadt vorübergehend abgeschaltet werden. Grund waren wiederholte mutwillige Beschädigungen, darunter das Einbringen von Sekundenkleber, Ästen und Betonstücken in die Wasseröffnung.

Der Vorgang betrifft eine einzelne öffentliche Einrichtung, macht aber die Folgekosten von Vandalismus sichtbar. Vor einer Wiederinbetriebnahme könnten neben der Reparatur auch die Beleuchtung, der Standort und technische Schutzmaßnahmen geprüft werden. Für eine Bewertung wären zudem transparente Angaben zu Reparaturaufwand und Zeitplan hilfreich.

Bürgerbeteiligung zur Innenstadt bleibt angekündigt

Die Stadt arbeitet weiter an der Fortschreibung des integrierten Entwicklungskonzepts für die Veltener Innenstadt. Eine Beteiligungsveranstaltung ist laut dem derzeit abrufbaren Veranstaltungstext für den 24. September 2026 um 18 Uhr im Kommunikationszentrum vorgesehen. Thematisch geht es unter anderem um die Attraktivität der Innenstadt, öffentliche Räume, Mobilität, Aufenthaltsqualität und die Zukunft des Einkaufens.

Weitere analoge und digitale Beteiligungsmöglichkeiten sind angekündigt. Für die öffentliche Kommunikation sollte der Veranstaltungstermin vorab noch einmal anhand einer bestätigten städtischen Angabe geprüft werden, da im Umfeld des Online-Beitrags unterschiedliche Datumsangaben auftauchen.

Weitere kommunale Vorgänge

Die Auseinandersetzung um die Anerkennung der Bürgermeisterwahl von Manuela Nebel aus dem Jahr 2025 bleibt nach dem Recherchestand offen. Eine abschließende gerichtliche Entscheidung wurde in den geprüften aktuellen Quellen nicht festgestellt. Neue gesicherte Entwicklungen liegen hierzu in diesem Recherchelauf nicht vor.

Bereits bekannte Themen wie der Europabeauftragte, der Haushalt 2026, das Einheimischenmodell an der Kremmener Straße und die geplante Erschließung des ehemaligen Johannesstift-Geländes wurden in den aktuellen Quellen nicht wesentlich fortgeschrieben.