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Redaktionelle Grafik zu einem Stromausfall in Velten und der Bedeutung von Warnwegen, Anlaufstellen und Krisenvorsorge; im Hintergrund ist abstrakt Bildungsinfrastruktur angedeutet.
Der Stromausfall rückt Warnwege und Bevölkerungsschutz in den Fokus.
Ein großflächiger Stromausfall hat am 28. August in Teilen Veltens rund 2.200 Haushalte betroffen. Die Stadt richtete eine Anlaufstelle für die Bevölkerung ein und kündigte eine Nachbereitung der Erfahrungen an. Zugleich steht mit dem Richtfest für die neue Gesamtschule ein wichtiger Schritt für die Bildungsinfrastruktur der Stadt bevor.

Stromversorgung nach mehreren Stunden weitgehend wiederhergestellt

In Velten fiel am 28. August ab etwa 3.20 Uhr in mehreren Bereichen der Strom aus. Betroffen waren nach Angaben der Stadt insbesondere Velten Süd, die Parkstadt und Kuschelhain. Als vorläufige Ursache wurden zwei gestörte Hauptstromleitungen genannt.

Rund 2.200 Haushalte waren von der Unterbrechung betroffen. Nach Angaben der Stadt und des Netzbetreibers E.DIS konnte die Versorgung gegen 14.45 Uhr weitgehend wiederhergestellt werden. In der Marwitzer Trift dauerten Reparaturarbeiten anschließend noch an.

Für Betroffene öffnete die Stadt die Ofen-Stadt-Halle als Katastrophenschutz-Leuchtturm. Bürgermeisterin Manuela Nebel verwies am folgenden Tag auf die Bedeutung verlässlicher Warn- und Kommunikationswege sowie eines gut vorbereiteten Bevölkerungsschutzes. Die Erfahrungen aus dem Einsatz dürften damit auch für die Diskussion über die Widerstandsfähigkeit kritischer Infrastruktur von Bedeutung sein.

Als nächster bundesweiter Prüfpunkt ist der Warntag am 10. September 2026 angekündigt. Dabei stehen unter anderem Warn-Apps, Sirenen, Cell Broadcast und lokale Anlaufstellen im Mittelpunkt.

Richtfest für neue Gesamtschule angekündigt

Am 31. August soll an der Rosa-Luxemburg-Straße das Richtfest für die neue Gesamtschule in Velten stattfinden. Erwartet werden unter anderem Landrat Alexander Tönnies, Bildungsdezernent Holger Mittelstädt und Bürgermeisterin Manuela Nebel.

Der Landkreis Oberhavel beziffert die Investition inzwischen auf knapp 60 Millionen Euro. Die fünfzügige Schule soll zum Schuljahr 2027/2028 eröffnen und bis zu 720 Schülerinnen und Schüler aufnehmen. Gemeinsam mit dem benachbarten Hedwig-Bollhagen-Gymnasium ist ein moderner Schulcampus vorgesehen.

Mit dem Richtfest erreicht das bereits begonnene Bauvorhaben eine neue Projektphase. Für die weitere Entwicklung werden neben dem Baufortschritt auch die Verkehrsanbindung, die Schulwegsicherheit und die künftige personelle Ausstattung der Schule relevant sein.