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Redaktionelle Grafik zu einem Stromausfall in Velten mit verdunkelten Stadtflächen, unterbrochenem Stromnetz und symbolischem Anlaufpunkt für Betroffene.
Ein Stromausfall betraf Teile Veltens; eine Anlaufstelle wurde eingerichtet.
Ein großflächiger Stromausfall hat am 28. August 2026 Teile Veltens getroffen. Rund 2.200 Haushalte waren über mehrere Stunden ohne Strom; als Anlaufstelle für Betroffene öffnete die Stadt einen Katastrophenschutz-Leuchtturm in der Ofen-Stadt-Halle.

Kabelfehler als Ursache

Der Strom fiel am Freitag gegen 3:20 Uhr insbesondere in Velten-Süd, der Parkstadt und im Wohngebiet Kuschelhain aus. Nach Angaben der Stadt und des Netzbetreibers E.DIS waren zwei unterirdische Kabelfehler beziehungsweise Erdschlüsse für die Störung verantwortlich. Insgesamt waren 22 Trafostationen betroffen.

Nach Angaben der Stadt konnte die Stromversorgung bis etwa 14:45 Uhr weitgehend wiederhergestellt werden. In der Marwitzer Trift dauerten Reparaturarbeiten anschließend noch an.

Hilfe für Betroffene

Die Ofen-Stadt-Halle wurde kurzfristig als Katastrophenschutz-Leuchtturm geöffnet. Dort konnten Bürgerinnen und Bürger unter anderem ihre Mobiltelefone laden und mitgebrachte Speisen erwärmen.

Für ein Seniorenheim und betroffene Supermärkte stellte die Stadt Notstromaggregate bereit. Schulen und Betreuungseinrichtungen informierten Eltern über Einschränkungen.

Fokus auf Warn- und Kommunikationswege

Am Tag nach dem Ausfall dankte Bürgermeisterin Manuela Nebel den beteiligten Kräften von Stadtverwaltung, Bauhof, Feuerwehr, Stadtwerken, E.DIS und OWA. Zugleich verwies sie auf die Bedeutung verlässlicher Warn- und Kommunikationswege für Krisenlagen.

Im Zusammenhang mit dem bundesweiten Warntag am 10. September 2026 sollen die verfügbaren Warnmittel und örtlichen Anlaufstellen erneut in den Blick genommen werden. Eine technische oder organisatorische Nachbereitung des Stromausfalls durch die zuständigen Stellen bleibt abzuwarten.