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Symbolfoto eines gesicherten Umspannwerks mit Zaun und nicht identifizierbarer Einsatzkraft.
Originalbild aus dem Website-Archiv · © Bild/Fotorechte CDU Stadtverband Velten
Der 48-jährige Tatverdächtige im Verfahren zu den Angriffen auf Umspannwerke befindet sich in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl wurde nach der Festnahme am 8. September am folgenden Tag eröffnet. Die Ermittlungen zu den Vorfällen laufen weiter.

Haftbefehl eröffnet

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten unter anderem das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion, die Störung öffentlicher Betriebe und die Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel vor. Die Vorwürfe beziehen sich auf Angriffe auf die Stromversorgung in mehreren Bundesländern.

Die Untersuchungshaft ist keine rechtskräftige Feststellung der Schuld. Zu möglichen Hintergründen und Zusammenhängen der Vorfälle in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen liegen noch keine abschließenden Ermittlungsergebnisse vor.

Brandenburg will Schutz kritischer Infrastruktur ausbauen

Brandenburgs Innenminister Jan Redmann bekräftigte im Zusammenhang mit der Festnahme, dass die Landesregierung ihre Vorhaben zum Schutz kritischer Infrastruktur beschleunigen will. Dazu gehört unter anderem ein geplantes Beleihungsgesetz, das Betreibern wichtiger Infrastruktur unter bestimmten Voraussetzungen eigene Befugnisse zur Abwehr von Drohnen ermöglichen soll.

Eine konkrete Gesetzesentscheidung oder eine bereits umgesetzte Maßnahme mit unmittelbaren Auswirkungen auf Velten wurde bislang nicht veröffentlicht.