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Redaktionelle Grafik zum geplanten Bau einer neuen Kindertagesstätte in Velten-Nord mit stilisierten Bausteinen, Grundstein- und Handwerkssymbolen.
In Velten-Nord entsteht eine neue Kita mit Platz für bis zu 100 Kinder.
In Velten-Nord ist der Bau einer neuen Kindertagesstätte gestartet. Die Grundsteinlegung für das zweigeschossige Gebäude an der Mühlenstraße 31 fand am 6. Oktober 2026 statt. Die Stadt plant dort Betreuungsplätze für bis zu 100 Kinder.

Betreuung für bis zu 100 Kinder

Die neue Kita soll nach Angaben der Stadt zwischen 80 und 100 Kinder im Alter von null bis sechs Jahren aufnehmen. Das Gebäude wird in Modul- und Systembauweise errichtet und soll rund 1.500 Quadratmeter Nutzfläche bieten. Für die Fertigstellung rechnet die Stadt mit etwa einem Jahr nach der Grundsteinlegung.

Vorgesehen ist ein rund 2.500 Quadratmeter großes Grundstück an der Mühlenstraße 31. Ein Teil der historischen Giebelwand der früheren Ofenfabrik soll in den Neubau integriert werden. Zur Ausstattung gehört außerdem eine eigene Töpferwerkstatt mit Brennofen. Die pädagogische Arbeit soll unter anderem Themen wie Umwelt, Nachhaltigkeit, Landwirtschaft und Handwerk aufgreifen.

Investition von rund 6,1 Millionen Euro

Errichtet wird die Kita von der REG Velten GmbH im Auftrag der Stadt. Als Generalunternehmen wurde die Goldbeck Nordost GmbH beauftragt. Das Investitionsvolumen beziffert die Stadt auf rund 6,1 Millionen Euro. Mehr als drei Millionen Euro sollen nach ihrer Darstellung aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität stammen.

Als künftiger Betreiber ist die Berliner Kenntnisreich Kindertagesstätten gGmbH vorgesehen. Grundlage des Vorhabens ist nach Angaben der Stadt ein früherer einstimmiger Beschluss der Stadtverordnetenversammlung. Die konkrete Grundsteinlegung markiert nun den sichtbaren Beginn der Bauphase.

Bedeutung für den Veltener Norden

Die Stadt begründet den Neubau auch mit dem wachsenden Betreuungsbedarf im Norden Veltens. Dort gibt es nach ihrer Darstellung bislang keine Kindertagesstätte. Die zusätzlichen Plätze sollen Familien im nördlichen Stadtgebiet kürzere Wege ermöglichen und zugleich die Betreuungskapazitäten insgesamt erweitern.

Die Kita steht zudem im Zusammenhang mit der geplanten Wohnentwicklung an der Kremmener Straße. Dort sind bis zu 30 Einfamilienhäuser vorgesehen. Nach Einschätzung der Stadt könnten durch die neuen Plätze außerdem Kapazitäten in den vier bestehenden städtischen Kitas für eine Neuordnung der Angebote frei werden.