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Redaktionelle Symbolgrafik mit einem stilisierten Wahlzettel, abstrakten Europa-Sternen und einer geometrischen Stadtstruktur zum Thema der Wahl eines Europabeauftragten in Velten.
Symbolische Darstellung der Wahl eines ehrenamtlichen Europabeauftragten in Velten.
Die Stadtverordnetenversammlung Velten hat am 21. Mai 2026 den Funktionär Robert Wolinski von „Die Heimat“ zum ehrenamtlichen Europabeauftragten gewählt. Zugleich gibt es neue Schritte bei der Haushaltsplanung, der Innenstadtentwicklung und der Vergabe städtischer Baugrundstücke.

Wolinski übernimmt Europabeauftragten-Amt

Die Veltener Stadtverordnetenversammlung hat Robert Wolinski, einen Funktionär der Partei „Die Heimat“, in geheimer Wahl zum ehrenamtlichen Europabeauftragten bestimmt. Das Amt soll europäische Zusammenarbeit und Verständigung in der Stadt fördern.

Die Wahl stieß auf Kritik. Der CDU-Kreisvorsitzende Frank Bommert bewertete die Entscheidung laut Tagesspiegel deutlich negativ und stellte die Eignung eines Vertreters der rechtsextremen Partei für diese Aufgabe infrage.

Haushaltssatzung für 2026 veröffentlicht

Auf der Internetseite der Stadt Velten ist inzwischen eine Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2026 aufgeführt. Damit ist gegenüber dem zu Jahresbeginn berichteten Stand ein haushaltsrechtlicher Fortschritt erkennbar.

Aus den zugänglichen Unterlagen gehen der konkrete Beschlusstermin, das Abstimmungsergebnis und die Frage einer Genehmigung jedoch nicht abschließend hervor. Auch lässt sich daraus nicht ableiten, welche Investitionen oder freiwilligen Leistungen von der Haushaltslage betroffen sind.

Innenstadtentwicklung geht in neue Beteiligungsphase

Für den 24. September 2026 plant die Stadt eine öffentliche Veranstaltung zur Fortschreibung des integrierten Entwicklungskonzepts für die Veltener Innenstadt. Im Mittelpunkt stehen nach Angaben der Verwaltung unter anderem die Attraktivität des Zentrums, öffentliche Räume, Mobilität, Aufenthaltsqualität und die Zukunft des Einkaufens.

Weitere analoge und digitale Beteiligungsangebote sollen folgen. Damit beginnt eine neue Phase der Diskussion über die künftige Entwicklung des Stadtkerns.

Bewerbung um Grundstücke an der Kremmener Straße

Im Baugebiet an der Kremmener Straße, dem früheren Johannesstift, können sich Veltenerinnen und Veltener seit dem 1. August 2026 um 20 Grundstücke im Rahmen eines Einheimischenmodells bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Oktober 2026.

Der Quadratmeterpreis ist mit 195 Euro angegeben. Das Verfahren richtet sich an Interessierte aus Velten, die im vorgesehenen Baugebiet ein Grundstück erwerben möchten.