Grundstein für neue Kita gelegt
Am 6. Oktober 2026 wurde an der Mühlenstraße 31, Ecke Luisenstraße, der Grundstein für eine neue Kindertagesstätte gelegt. Auf dem rund 2.500 Quadratmeter großen Grundstück ist ein zweigeschossiges Gebäude für 80 bis maximal 100 Kinder im Alter von null bis sechs Jahren vorgesehen.
Die Stadt beziffert das Investitionsvolumen auf rund 6,1 Millionen Euro. Mehr als drei Millionen Euro sollen aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität stammen. Die REG Velten GmbH errichtet die Kita im Auftrag der Stadt. Als Betreiber ist die Berliner Kenntnisreich Kindertagesstätten gGmbH vorgesehen.
Nach städtischen Angaben soll die Fertigstellung voraussichtlich innerhalb eines Jahres erfolgen. Zum pädagogischen Konzept gehören unter anderem die Themen Umwelt, Nachhaltigkeit, Landwirtschaft und Handwerk. Außerdem ist eine Töpferwerkstatt mit Brennofen geplant. Mit dem Neubau entsteht im Norden Veltens erstmals ein eigenes Kita-Angebot.
Kommunalaufsicht bewertet Raumregelung als rechtmäßig
Die Kommunalaufsicht des Landkreises Oberhavel folgt nach Darstellung der Stadt nicht der Beanstandung der Bürgermeisterin zum Grundsatzbeschluss über die religiöse Neutralität städtischer Einrichtungen. Die Behörde bewertet den Beschluss demnach als rechtmäßig.
Die Stadtverordnetenversammlung hatte die Regelung im Frühjahr 2026 beschlossen. Sie schließt eine dauerhafte oder regelmäßige Nutzung städtischer Räume als Ersatzstandort für religiöse Versammlungen und Kulthandlungen aus. Eine gelegentliche Nutzung durch religiöse Gruppen bleibt nach Angaben der Stadt grundsätzlich möglich.
Die Kommunalaufsicht stellt laut städtischer Mitteilung darauf ab, dass die Regelung nicht an eine bestimmte Religion, sondern an die Art und Häufigkeit der Nutzung anknüpft. Die Bürgermeisterin hatte dagegen unter anderem eine mögliche mittelbare Benachteiligung geltend gemacht. Die Stadtverwaltung soll nun die Benutzungsordnungen ihrer Einrichtungen anpassen.
Bürgerbeteiligung für die Innenstadt gestartet
Auch die Fortschreibung des Integrierten Entwicklungskonzepts für die Innenstadt ist in eine neue Beteiligungsphase eingetreten. Bei einer Auftaktveranstaltung am 24. September 2026 diskutierten knapp 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter Stadtverordnete, über die weitere Entwicklung des Zentrums.
Die Stadt sammelt Vorschläge über sogenannte Zukunftsfenster am Markt und in der Poststraße. Beiträge können dort bis zum 29. November 2026 eingereicht werden. Zusätzlich steht eine digitale Beteiligungsplattform mit Mitmachkarte zur Verfügung. Zu den bei der Auftaktveranstaltung angesprochenen Themen zählen Aufenthalt, Begegnung und Klima.